Inspiration von der DLD 09, Teil 2: TheCrane TV

viewimgphpAre you a Talent or just a User? Im März geht ein neues Online Video Magazine an den Start. Ambitioniert und “strongly commited to high calibre content”.

Constantin Bjerke, Founder und CEO von thecrane.tv stellte das Projekt vor und lädt uns alle ein, beim private beta dabei zu sein.

TheCrane.tv is the new online video magazine focused on contemporary culture. Community driven and internationally produced in the heart of the creative world, it features a fresh look at whats going on in Culture, Art&Design, Lifestyle, Fashion, Ideas, Travel and Ecology.

thecrane.tv sieht schon jetzt gut aus. Schwarz, edel und mit einer übersichtlichen Navigation rund um den zentralen Videoplayer. bild-41

 

 

 

 

Der kurze Preview Film zum Jazz-Klassiker “Take five” (nur mäßig originell) sendet vor allem eine Botschaft an die internationale Kreativgemeinde: User ist jeder, aber Talent haben nur wenige. Berühmte Namen sollen dafür sorgen, dass dieser Unterschied auch deutlich wird.

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Inspiration von der DLD 09

Die digitalen Elite in München – fasziniert von Obama, frustriert von der Krise, connected über Twitter

Drei Tage in München, ein paar Tage vor Davos. Die DLD-Conference, Burdas Top-Event verfolgt die aktuellen digitalen Entwicklungen weltweit und setzte auf große Namen und große Themen.

Die Grundstimmung war heterogen, irgendwo zwischen einem recht altmodisch wirkenden Blog-Enthusiasmus, der ständige Suche nach Monetariserungsmöglichkeiten und der Hoffnung von VCs und anderen im digitalem Winterschlaf die Krise zu überleben. Alle haben getwittert, alle waren erleichtert, dass Obama da ist und alle sind sicher, dass die Krise bleibt.

Jetzt und in den nächsten Tagen gibt es hier die Highlights aus der Sicht der Inspirationsgesellschaft:

Inspiration mit Leib und Seele: Julia Allison stellt Nonsociety vor. Ein Blog aus New York, eine Art multimediales Sex and the City von drei Freundinnen. Live gebloggt wird das eigene Leben zum einzigen Lebensinhalt. Wir vermuten das war bei den dreien auch vor Start des Blogs schon so. Insofern ist alles sehr authentisch.

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Das Motto lautet WE HOPE WE INSPIRE YOU TO LIVE DIFFERENTLY. Und das wöchentliche Video-Magazin heißt TMI, too much information. Auch hier zeigt sich: Information ist überall, Inspiration ist alles.

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Plinky fragt inspierend

23. January 2009
Inspiration
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logo_smallPlinky is here - vom Timing hätte es kaum besser sein können, schließlich liefert Pinky gleich ein wunderbares Beispiel dafür, wie leicht Inspirationen geliefert werden können und wie spanned es sein kann, wenn man Usern Impulse gibt.

Plinky wurde u.a. von Jason Shellen entwickelt, der bereits bei der Entwicklung von Blogger.com beteiligt war und dann federführend für die Entwicklung von Google Reader verantwortlich war. Plinky löst das klassische Problem, das man beim Schreiben hat. Worüber soll ich was schreiben? Was ist es, was mich jetzt gerade interessieren könnte? Worüber mag ich schreiben?

Plinky stellt liefert jeden Tag eine Aufforderung zum Beantworten, Prompt genannt. Das reicht von “Name three songs you’d put on a road trip mix tape.” über “What industry ushered you into the workforce?” bis zu “Name three overplayed songs that you love anyway.” Das sind alles Themen, die man mal eben aufgreifen kann, aber auch ein klein wenig zum Nachdenken anregen, aber inbesondere die Antworten der anderen User dürften dann wieder inspirierend wirken. Die erstellten Inhalte kann man dann in sein Blog stellen oder twittern, bei Facebook sharen oder was einem sonst noch so einfallen mag.

Buch sucht Autor (3): Viele Freunde, wenig Freundschaft?

23. January 2009
Buch sucht Autor
2 Kommentare 

In dieser kleinen Reihe stellt “Neues aus der Inspirationsgesellschaft” in unregelmäßigen Abständen Bücher vor, die dringend geschrieben werden müssen. Wer eines davon schreiben will oder das Thema kommentieren möchte, kann sich einfach melden.

Titel: Viele Freunde, wenig Freundschaft?

Thema: Über das Private im Zeitalter seiner digitalen Reproduzierbarkeit. Wie sehr verändern die sozialen Medien unser Gefühl für das Private und das Öffentliche? Und wenn ja, wäre das schlimm?

Autor: Du?

Willkommen in der Inspirationsgesellschaft

Wir leben in einer Inspirationsgesellschaft. Informationen sind das Feld, dass wir zu beackern haben. Wir lesen, hören und sehen und wir verändern, gestalten und mischen Informationen. Für uns und für andere und die anderen für uns. Zu welchem Zweck aber verändern wir die Informationen? Ganz einfach: weil wir mit einer veränderten Information etwas erreichen wollen. Wir machen aus einer Information eine Inspiration. Wir säen Informationen und ernten Inspirationen.
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Open Thread: Was inspiriert Dich?

21. January 2009
Interview
13 Kommentare 

Wir haben in den letzten Tagen an etliche Leute eine Mail mit dem Subject “Was inspiriert Dich?” geschickt und auch schon viele Antworten bekommen.

Dennoch wollen wir auch hier diese Fragen stellen und freuen uns auf Eure Antworten in den Kommentaren:

1. Was inspiriert Dich?
2. Was inspiriert Dich zum Einkaufen?
3. Was ist für Dich der Unterschied zwischen Information und Inspiration?

Was inspiriert Sören Stamer?

18. January 2009
Interview
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profile1Wir fragten und Sören Stamer antwortete.

1. Was inspiriert Dich?

Menschen. Interessante, andersartige, reflektierte, neugierige, mutige, tiefsinnige Menschen mit Ecken, Kanten und Ideen.

2. Was inspiriert Dich zum Einkaufen?

Persönliche emotionale Berichte von Menschen, die ich schätze.

3. Was ist für Dich der Unterschied zwischen Information und Inspiration?

Persönlichkeit und Emotion.

Beim Stolpern inspiriert werden

11. January 2009
Inspiration
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Durchs Netz wandern, stolpern und auf neues stoßen. Wie die Inspirationsgesellschaft funktionieren kann, zeigt Stumple upon schon seit Jahren. Stolpern bedeutet, unterwegs auf etwas treffen, mit dem man nicht gerechnet hat. Man muss also in Bewegung bleiben. Denn wer steht, kann nicht stolpern. 

StumbleUpon wirbt mit der Tagline “Personalized Recommendations to Help You Discover the Best of the Web” und ist sicherlich eine der ältesten und bekanntesten Crowdsourcing-Plattformen in diesem Bereich. Bei StumbleUpon sind derzeit mehr als 6,5 mio Nutzer angemeldet, die Webseiten bookmarken und mit Tags anreichern oder mit thumbup und thumbdown Webseiten bewerten. Neue Webseiten bekommt man nach dem Click auf Stumble! präsentiert, wobei nach einiger Zeit das eigene Netzwerk man von interessanten Seiten und Stumblern immer stärker ausgeprägt ist. Man kann sich bei StumbleUpon also quasi treiben lassen, was dann allerdings stolpern heisst, und findet damit immer wieder Interessantes im Netz.

Man folgt sozusagen den Inspirationspfaden, die andere User bereits gegangen sind und trifft dabei immer wieder auf neue Abzweigungen. Und jede Bewegung erzeugt einen neuen Trampelpfad durch die weiten Ebenen des Internets.

Aufgrund der Masse von Nutzern liefert StumbleUpon durchaus merkbaren Traffic. StumbleUpon wurde 2007 für $75 mio an Ebay verkauft.

Wie StumbleUpon in der Praxis funktioniert, kann man ganz einfach ausprobieren, indem man diesen Button drückt:
Stumble It!

Customer Participation Management, CParM - Marketing in der Inspirationsgesellschaft

11. January 2009
CParM, Demokratie, Konsum
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Wenn Marx schon vom deutschen Finanzminister zitiert wird, dann auch von uns: Ein Gespenst geht um in der Shopping Mall: Der mitmachende, mitdenkende und mitentscheidende Konsument ist da. Das Mitmach-Internet hat den Einflussbereich der Käufer weit vor die Kassenzone verlegt. Bewerten, Empfehlen, Kommentieren, Verändern und Kombinieren - diese in sozialen Netzwerken und Verbraucher-Foren geübten Verhaltensweisen werden auch das offline-shopping verändern. Warum sollte ich im Einkaufszentrum etwas kaufen, von dem mir online abgeraten wurde?

Der Prosumer wird zur relevanten Größe im Marketing. Er - und in Zukunft vor allem: sie - entscheidet nicht erst im virtuellen oder realen Warenkorb über den Erfolg von Produkten und Dienstleistungen. Der informierte Konsument wird zum allgegenwärtigen Vertriebspartner. Gewollt oder ungewollt - man wird ihn Ernst nehmen müssen.
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Inspiration von Michelle Obama: mrs-o.org

11. January 2009
Inspiration
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Die Inspirationsgesellschaft hat eine neue Fashion-Ikone. Auf der neuen amerikanischen Seite mrs-o.org kann frau sehen, was die neue First Lady trägt und - das ist der Unterschied zwischen Information und Inspiration - auch gleich erfahren, wo man den Schmuck, das Kleid oder den total look kaufen kann. Zwei Klicks weiter und schon sind Michelles Schuhe auch in meinem Warenkorb.

Mrs. O im Netz: und mit dabei, all Ihre Schuhe, Designer, Kleider und wo wir das alles kaufen können.

Mrs. O im Netz: und mit dabei, all Ihre Schuhe, Designer, Kleider und wo wir das alles kaufen können.

Hintergründe über die Designer, die Fashion-Szene in Chicago oder Diskussionen über gelungene und weniger gelungene Outfits kommen dazu. Und Mrs. President wird zur perfekten Shopping-Freundin. Einkaufen mit Michelle, shoppen mit der First Lady. Noch nie waren Fashion Tipps einer Präsidenten Gattin so unkompliziert zu bekommen und umzusetzen.

Müßig die Frage, wie viel Erfolg die gleiche Idee mit Angela Merkel als Protagonistin hätte - an diesem Beispiel wird deutlich, wie die Inspirationsgesellschaft funktioniert:  Wie wichtig sind meine Empfehlungen? Wie viele Menschen folgen mir in dem, was ich tue? Kann meine Shopping-Entscheidung auch andere zum Einkaufen verführen?

An der Inspirationskraft lässt sich mein Status im sozialen Netzwerk erkennen. Das war schon immer so, aber heute ist jede Inspiration potenziell global. Sie lässt es sich messen und, wenn gewünscht, sogar montetarisieren.

Michelle Obama wird davon profitieren. Egal, ob echtes Geld überwiesen oder ihr nur Image strahlender wird. Das eine lässt sich jederzeit in das andere verwandeln.

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