Alle reden miteinander und dabei vor allem übereinander. Soziale Netzwerke sind Vetriebsplattformen für kleine (Twitter) und große (Blogs) Aufmerksamkeiten unter Freuden. Und Freundschaft lebt von unausgesprochenen, gerade deswegen besonders wichtigen Regeln. Aktuell definieren sich diese Regeln im freien Diskurs. Wir können live beobachten, wie sich in der Inspirationsgesellschaft die Grenzen etablieren, die das sozial Erwünschte von sozial Unerwünschten trennen.
Da gibt es den dezenten Hinweis auf dem Facebook-Profil, man solle gefälligst keine Eigenwerbung betreiben.
Können soziale Netzwerke Vertriebsplattformen werden? Nun, die Menschen sind da, der Marktplatz füllt sich, aber die Stände fehlen. Noch weiß niemand so richtig, ob, was und wie die Menschen in sozialen Netzwerken einkaufen wollen. Ein neuer Versuch startet gerade. sfeed - der shopping microblog, der aus Twitterfreunden Shopping-Freunde macht. Aufmerksam gemacht auf dieses neue Mitglied der Inspirationsgesellschaft hat mich - selbstverständlich - ein Tweet. Dank an CemB
sfeed setzt auf die Inspirationskraft der Twitter-Nutzer und schafft so eine persönliche Navigation durch die unendlichen Weiten der online verfügbaren Produkte. Jeder kann jedes Produkt bookmarken und damit seinen Followern empfehlen. Ein vernetzter Einkaufszettel entsteht, Produkte erscheinen in neuen von Usern generierten Kontexten. Beitrag lesen
Das Geld steckt im Gerät – Wie über verbesserte Rezeptionsgeräte mit Inhalten Geld verdient werden kann. Oder: der iPod jetzt auch als Buch.
Neue Hoffnung keimt in den Medienhäusern. Ein oft gewünschter Wunsch soll jetzt doch noch Wirklichkeit werden. Paid Content kommt - vielleicht. Interessant dabei: nicht eine Veränderung der Inhalte oder neue Ideen der Verlagshäuser sind der Grund für den Optimismus. Ein neues Endgerät sorgt für den aktuellen Silberstreifen am dunklen Horizont der Verlagsbranche. Amazons mobiles Lesegrät Kindle Version 2 soll heute in den USA präsentiert werden.
Wir fragten. Und Brigitte Huber, Chefredakteurin Neue Medien und Stellvertreterin des Chefredakteurs bei Brigitte antwortete. Und das, obwohl der Relaunch von Brigitte.de gerade gestern erst fertig geworden ist.
Die Antworten zeigen, dass die Brigitte weiß, wie die Inspirationsgesellschaft funktioniert.
Wir fragten. Und Frank Otto antwortete. Und erzählt von seinem neuen Start up, das zeigt, was die Inspirationsgesellschaft ausmacht.
Was inspiriert Dich?
Das ganze Leben, wie z.B. in chaotischen Momenten Strukturen zu erkennen oder durch etwas Erlebtes ein neues Gefühl und eine Intuition zu erfahren oder auch schlicht aus einer Beobachtung eine Erkenntnis zu gewinnen.
Was inspiriert Dich zum Einkaufen?
Zur Zeit ganz besonders das von mir mitinitiierte noch in der closedbeta Phase befindliche Empfehlungsportal „welike“, bei dem die persönliche Empfehlung von Menschen ähnlicher Wellenlänge im Vordergrund steht.
Was ist für Dich der Unterschied zwischen Information und Inspiration?
Information ist der Reiz, der eine Inspiration auslösen kann. Die Inspiration ist der Gedanke, der erst durch Handeln und Kommunizieren zu einer Information werden kann.