sfeed - das Einkaufsgezwitscher
Können soziale Netzwerke Vertriebsplattformen werden? Nun, die Menschen sind da, der Marktplatz füllt sich, aber die Stände fehlen. Noch weiß niemand so richtig, ob, was und wie die Menschen in sozialen Netzwerken einkaufen wollen. Ein neuer Versuch startet gerade. sfeed - der shopping microblog, der aus Twitterfreunden Shopping-Freunde macht. Aufmerksam gemacht auf dieses neue Mitglied der Inspirationsgesellschaft hat mich - selbstverständlich - ein Tweet. Dank an CemB
sfeed setzt auf die Inspirationskraft der Twitter-Nutzer und schafft so eine persönliche Navigation durch die unendlichen Weiten der online verfügbaren Produkte. Jeder kann jedes Produkt bookmarken und damit seinen Followern empfehlen. Ein vernetzter Einkaufszettel entsteht, Produkte erscheinen in neuen von Usern generierten Kontexten.
Every item, set and user has connections between them, sfeed has a clever brain that calculates these connections through and custers related items and similar users together. This means that all connections between items, sets and people in sfeed are powered by people and that relevant items stay togather and similar people can find each other more easily. Connections made through sets provide further insight to the sfeed brain and guarantees fun and interesting product relations.
Dem Gestaltungswillen der Nutzer sind keine Grenzen gesetzt. Und wer auf ein Produktfoto klickt, landet – etwas umständlich allerdings – im entsprechenden Online-Shop. sfeed funktioniert wie eine Kreuzung aus Twitter und Polyvore, ein mashup mit eindeutig kommerziellem Interesse. Die Nutzer profitieren alerdings nicht von der von ihnen generierten Nachfrage. Die Affiliate(Vermitlungs)-Provision scheint sfeed für sich allein beanspruchen zu wollen.
sfeed fördert und fordert User generated Marketing. Zwei noch offene Fragen werden dabei über Erfolg oder Mißerfolg entscheiden: Wie groß und vor allem nachhaltig ist die Mitmach-Bereitschaft der User? Und: Wie viele Shopping-Tipps meiner Freunde ertrage ich? “I don’t make Business with Friends” – ist eine Erkenntnis, die schon in so mancher Marktforschungsgruppe zu Social Commerce-Ideen zu hören war.
Wie auch immer dieses start up aus Estland sich entwickeln wird: sfeed zeigt, dass die Monetarisierung der Inspirationskraft der entscheidende Trick ist, um Nutzer in Geld, um soziales Kapital in Finanzkaptial zu konvertieren. Inspiration is an Information, that makes Money.
PS: Die Mauer muss weg! Wer hilft sfeed bzw. facebook beim Übersetzen?












Sinnstiftung durch gegenseitige Inspiration. Marino Degano zeichnet nach, wie die vier Evangelien entstanden.