Wie benehme ich mich in sozial vernetzten Zeiten, was ist erlaubt und – viel wichtiger noch – was ist beliebt auf Facebook, Twitter und Co? Die Inspirationsgesellschaft aus Freunden, Followern und Verfolgten beschäftigt sich mit sich selbst auf Suche nach Regeln für die digitale Nachbarschaft. Peter Glaser stellt auf seinem Stuttgarter Zeitung Blog gleich zehn mal zehn Gebote der digitalen Welt vor und erkennt zurecht:
Kaum ein Bereich ist so sehr von Umbrüchen und Veränderungen erfaßt wie die Computer- und Netzwelt. Und nirgendwo scheint aber auch die Sehnsucht nach einer Ordnung in Form von jeweils zehn fundamentalen Regeln so stark zu sein wie in der digitalen Welt.
Die amerikanische Ausgabe der GQ listet auf, wer auf Facebook mehr Feind als Freund ist. “18 People you’re scared of on Facebook”. Schön anschaulich mit Ausschnitten aus fiktiven Streams.
Recht lustig und durchaus mit Wiedererkennungseffekt. Beitrag lesen
Ein kleines Patent sorgt für große Unruhe. Apple will Werbung tief im Betriebssystem verankern. Und verliert Sympathien im Web. Zu Recht?
Verschluckt sich Steve an seiner Idee, Werbung ins Betriebssystem zu integrieren? Karikatur aus der New York Times.
“Das Geld steckt im Gerät” hieß es vor ein paar Wochen auf diesem Blog. Es ging um die Monetariserung von Content über neue Endgeräte. Und Apples tablet-reader, für das erste oder zweite Quartal 2010 erwartet, Beitrag lesen
Warum Bing Bing heißt und was das mit Steve Ballmers Musikgeschmack zu tun hat.
Shoppen, so haben wir in unseren Beiträgen über die neuen Suchmaschinen hunch.com, eyeplorer und wolfram|alpha geschrieben, ist auch nur eine spezifische Form von Suchen und Finden. Für Microsofts neue Suchmaschine scheint dieser Aspekt in der Entwicklung der wichtigste gewesen zu sein. Und was von manchen als Einschränkung kritisiert wird, ist vielmehr die sinnvolle Beschränkung aufs wesentliche.
Das Unternehmen selbst teilte vorsorglich mit, man habe Bing vorerst für vier Bereiche optimiert: Kaufentscheidungen, Reise, Gesundheit und lokale Unternehmen.
Auch ohne empirische Daten kann man vermuten, dass mit diesen vier Bereichen so ungefähr 90% der alltäglichen Gesprächsthemen abgedeckt sind. Zumindest wenn man Fußball mal außen vor lässt und sich auf die shoppenden Frauen als Zielgruppe konzentriert. Kaufentscheidungen sind ganz offensichtlich die wichtigsten Entscheidungen, Beitrag lesen
Hunch.com ist da, Wolfram|Alpha startet am kommenden Montag und eyeplorer ist gerade für den Deutschen Multimedia Award nominiert worden. Drei neue Suchmaschinen mit unterschiedlichen Ansätzen aber dem gemeinsamen Ziel, das Suchen und Finden im Internet menschlicher wirken zu lassen. Und jetzt hat Twitter auch noch angekündigt, TwitterSearch werde in Zukunft nicht nur Twitter in Echtzeit, sondern auch das ganze Internet in Realtime durchsuchen.
Bei allen geht es darum, Information in Inspiration zu verwandeln. In dieser kleinen Serie wollen wir beschreiben, was diese aktuellen Versuche, dem semantischen Netz näher zu kommen, für den eCommerce-bedeuten könnten. Denn Shopping ist ja eine ganz besondere Form von “Suchen und Finden”. Nach eyeplorer und wolfram|alpha folgt heute hunch.com.
Hunch liefert Antworten – indem ständig Fragen gestellt werden.
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Hunch.com ist da, Wolfram|Alpha kommt im Mai, und eyeplorer kann man auch schon ausprobieren. Drei neue Suchmaschinen mit unterschiedlichen Ansätzen aber dem gemeinsamen Ziel, das Suchen und Finden im Internet menschlicher wirken zu lassen.
In dieser kleinen Reihe schauen wir nach interessanten Anregungen für einen ganz besonderen Fall von Suchen und Finden – fürs Shopping. Eyeplorer hatten wir letztes Mal betrachtet, jetzt geht es um Wolfram|Alpha.
Wolfram|Alpha kann man noch nicht ausprobieren, aber es wird schon viel drüber geschrieben. Das Handelsblatt kündigt die mögliche, Markt durchdringende Erschütterung in wenig zurückhaltenden Worten an: Beitrag lesen
Hunch.com ist da, Wolfram|Alpha kommt im Mai und eyeplorer kann man auch schon ausprobieren. Drei neue Suchmaschinen mit unterschiedlichen Ansätzen aber dem gemeinsamen Ziel, das Suchen und Finden im Internet menschlicher wirken zu lassen. Drei Prinzipien aus Informationen Inspirationen werden zu lassen. Drei Ansätze, die selbst wiederum interessante Anregungen liefern für einen ganz besonderen Fall von Suchen und Finden – fürs Shopping.
Wie google Online-Marketing und -Shopping revolutioniert hat, ist allgegenwärtig. Es lohnt sich also zu schauen, welche Potenziale neue Suchmaschinen in sich tragen. Beginnen wir mit eyeplorer. Beitrag lesen
Twitter ist toll, aber verdient kein Geld. Facebook ist noch toller, verdient aber auch kein Geld. Soziale Netzwerke sind das Thema der letzten Wochen und Monate. Und gerade in den etablierten Medien wird jeder Bericht über Twitter und Co. mit dem schadenfrohen Hinweis verbunden, funktionierende Geschäftsmodelle seien nicht in Sicht.
Das mag stimmen. Und dennoch: in einer Zeit, in der die Geschäftsmodelle der Automobilindustrie, der Druckereien und der klassischen Printverleger auch nicht gerade vor Kraft strotzen, lohnt es sich, den Blick vom jeweiligen Unternehmen ab- und dem zugrunde liegenden Prinzip zuzuwenden. Denn nicht die Kapitalisierung einzelner Networks wird die Entwicklung der nächsten Zeit dominieren, sondern die Monetarisierung ihres Prinzips. Beitrag lesen
Noch ist sie nicht online, aber sie wird schon intensiv diskutiert. Aber was genau beginnt mit der neuen Facebook Startseite?
Die neue Startseite zeigt, dass Facebook sich zum paradigmatischen Medium der Inspirationsgesellschaft entwickelt. Hier läuft zusammen, was im Mitmach-Netz laufen soll. Beitrag lesen
Wir fragten. Und Brigitte Huber, Chefredakteurin Neue Medien und Stellvertreterin des Chefredakteurs bei Brigitte antwortete. Und das, obwohl der Relaunch von Brigitte.de gerade gestern erst fertig geworden ist.
Die Antworten zeigen, dass die Brigitte weiß, wie die Inspirationsgesellschaft funktioniert.
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Wir fragten. Und Frank Otto antwortete. Und erzählt von seinem neuen Start up, das zeigt, was die Inspirationsgesellschaft ausmacht.
Was inspiriert Dich?
Das ganze Leben, wie z.B. in chaotischen Momenten Strukturen zu erkennen oder durch etwas Erlebtes ein neues Gefühl und eine Intuition zu erfahren oder auch schlicht aus einer Beobachtung eine Erkenntnis zu gewinnen.
Was inspiriert Dich zum Einkaufen?
Zur Zeit ganz besonders das von mir mitinitiierte noch in der closedbeta Phase befindliche Empfehlungsportal „welike“, bei dem die persönliche Empfehlung von Menschen ähnlicher Wellenlänge im Vordergrund steht.

Was ist für Dich der Unterschied zwischen Information und Inspiration?
Information ist der Reiz, der eine Inspiration auslösen kann. Die Inspiration ist der Gedanke, der erst durch Handeln und Kommunizieren zu einer Information werden kann.