Benimm dich, mein Freund!
Wie benehme ich mich in sozial vernetzten Zeiten, was ist erlaubt und – viel wichtiger noch – was ist beliebt auf Facebook, Twitter und Co? Die Inspirationsgesellschaft aus Freunden, Followern und Verfolgten beschäftigt sich mit sich selbst auf Suche nach Regeln für die digitale Nachbarschaft. Peter Glaser stellt auf seinem Stuttgarter Zeitung Blog gleich zehn mal zehn Gebote der digitalen Welt vor und erkennt zurecht:
Kaum ein Bereich ist so sehr von Umbrüchen und Veränderungen erfaßt wie die Computer- und Netzwelt. Und nirgendwo scheint aber auch die Sehnsucht nach einer Ordnung in Form von jeweils zehn fundamentalen Regeln so stark zu sein wie in der digitalen Welt.
Die amerikanische Ausgabe der GQ listet auf, wer auf Facebook mehr Feind als Freund ist. “18 People you’re scared of on Facebook”. Schön anschaulich mit Ausschnitten aus fiktiven Streams.
Recht lustig und durchaus mit Wiedererkennungseffekt. Beitrag lesen
Die Inspirationsgesellschaft wird akademisch – Forschungsprojekt in Rotterdam
An der Willem de Kooning Akademie in Rotterdam kann man im nächsten Jahr “Inspirationsgesellschaft” studieren - als Teil des Forschungsschwerpunkts “Communication in a digital Age” lehre ich (Marc Schwieger) als Research Fellow an der Rotterdamer Kommunukations- und Designhochschule. Beitrag lesen
Unter Freunden - das Private, das Öffentliche und das Juristische. Noch ein Nachtrag.
Wie benehme ich mich unter Freunden, wenn die gar keine Freunde sind?
Als Antwort auf diese in sozial vernetzten Zeiten immer dringlicher werdende Frage stellt meedia.de 10 REGELN FÜR DEN UMGANG MIT DEN GESCHWÄTZIGEN NETZWERKEN auf. Überschrift “Job & Social Networks: Die größten Fallen”. Was darf ich, was darf ich nicht? Und vor allem, was habe ich zu befürchten, wenn ich es doch tue?
Im Kern geht es bei allen Überlegungen dieser Art um die Folgen totaler, freiwilliger Transparenz in einer Welt in der das Öffentliche und das Private, die Arbeit und die Freizeit, das Büro und das Zuhause ineinander übergehen und ununterscheidbar werden. Beitrag lesen
Freunde oder Formeln - Wer hat die besseren Antworten? Neue Suchmaschinen Teil 2: Wolfram|Alpha
Hunch.com ist da, Wolfram|Alpha kommt im Mai, und eyeplorer kann man auch schon ausprobieren. Drei neue Suchmaschinen mit unterschiedlichen Ansätzen aber dem gemeinsamen Ziel, das Suchen und Finden im Internet menschlicher wirken zu lassen.
In dieser kleinen Reihe schauen wir nach interessanten Anregungen für einen ganz besonderen Fall von Suchen und Finden – fürs Shopping. Eyeplorer hatten wir letztes Mal betrachtet, jetzt geht es um Wolfram|Alpha.
Wolfram|Alpha kann man noch nicht ausprobieren, aber es wird schon viel drüber geschrieben. Das Handelsblatt kündigt die mögliche, Markt durchdringende Erschütterung in wenig zurückhaltenden Worten an: Beitrag lesen
Unter Freunden - das Private, das Öffentliche und das Juristische. Ein filmischer Nachtrag.
Vor ein paar Wochen haben wir hier die sich langsam heraus bildenden Benimmregeln im unserem sozial vernetzen Zeitalter diskutuert:
Die Diskussion läuft weiter. Wie in diesem Film, der im Stile der 50er Jahre die tragische Geschichte vom Ende der Beziehung zwischen Alice und Timmy erzählt. Ausgelöst durch Fehlverhalten auf Facebook, dem “electric Friendship Generator”.
Und es geht doch! Die Monetarisierung sozialer Prinzipien.
Twitter ist toll, aber verdient kein Geld. Facebook ist noch toller, verdient aber auch kein Geld. Soziale Netzwerke sind das Thema der letzten Wochen und Monate. Und gerade in den etablierten Medien wird jeder Bericht über Twitter und Co. mit dem schadenfrohen Hinweis verbunden, funktionierende Geschäftsmodelle seien nicht in Sicht.
Das mag stimmen. Und dennoch: in einer Zeit, in der die Geschäftsmodelle der Automobilindustrie, der Druckereien und der klassischen Printverleger auch nicht gerade vor Kraft strotzen, lohnt es sich, den Blick vom jeweiligen Unternehmen ab- und dem zugrunde liegenden Prinzip zuzuwenden. Denn nicht die Kapitalisierung einzelner Networks wird die Entwicklung der nächsten Zeit dominieren, sondern die Monetarisierung ihres Prinzips. Beitrag lesen
Stargezwitscher - TwitVIP sammelt VIP-Getwitter
Twitter ist das Medium für Zwischendurch, der kleine Brainsnack für alle, mit einer Aufmerksamkeitsspanne unter zehn Sekunden. Jeder erfährt, was ich gerade tue. Aber nicht jeder will das wissen.
Mit TwitVIP ist jetzt ein Service online, der die Aufmerksamkeit endlich wieder denen zuteil werden lässt, die sie auch wirklich verdienen: den Stars, den VIPs, den wirklich Wichtigen.
Du bist Herausgeber - Facebooks neue Startseite
Noch ist sie nicht online, aber sie wird schon intensiv diskutiert. Aber was genau beginnt mit der neuen Facebook Startseite?
Die neue Startseite zeigt, dass Facebook sich zum paradigmatischen Medium der Inspirationsgesellschaft entwickelt. Hier läuft zusammen, was im Mitmach-Netz laufen soll. Beitrag lesen
Plinky fragt inspierend
Plinky is here - vom Timing hätte es kaum besser sein können, schließlich liefert Pinky gleich ein wunderbares Beispiel dafür, wie leicht Inspirationen geliefert werden können und wie spanned es sein kann, wenn man Usern Impulse gibt.
Plinky wurde u.a. von Jason Shellen entwickelt, der bereits bei der Entwicklung von Blogger.com beteiligt war und dann federführend für die Entwicklung von Google Reader verantwortlich war. Plinky löst das klassische Problem, das man beim Schreiben hat. Worüber soll ich was schreiben? Was ist es, was mich jetzt gerade interessieren könnte? Worüber mag ich schreiben?
Plinky stellt liefert jeden Tag eine Aufforderung zum Beantworten, Prompt genannt. Das reicht von “Name three songs you’d put on a road trip mix tape.” über “What industry ushered you into the workforce?” bis zu “Name three overplayed songs that you love anyway.” Das sind alles Themen, die man mal eben aufgreifen kann, aber auch ein klein wenig zum Nachdenken anregen, aber inbesondere die Antworten der anderen User dürften dann wieder inspirierend wirken. Die erstellten Inhalte kann man dann in sein Blog stellen oder twittern, bei Facebook sharen oder was einem sonst noch so einfallen mag.

Sinnstiftung durch gegenseitige Inspiration. Marino Degano zeichnet nach, wie die vier Evangelien entstanden.