Steve, tu das nicht!
Ein kleines Patent sorgt für große Unruhe. Apple will Werbung tief im Betriebssystem verankern. Und verliert Sympathien im Web. Zu Recht?
Verschluckt sich Steve an seiner Idee, Werbung ins Betriebssystem zu integrieren? Karikatur aus der New York Times.
“Das Geld steckt im Gerät” hieß es vor ein paar Wochen auf diesem Blog. Es ging um die Monetariserung von Content über neue Endgeräte. Und Apples tablet-reader, für das erste oder zweite Quartal 2010 erwartet, Beitrag lesen
Und es geht doch! Die Monetarisierung sozialer Prinzipien.
Twitter ist toll, aber verdient kein Geld. Facebook ist noch toller, verdient aber auch kein Geld. Soziale Netzwerke sind das Thema der letzten Wochen und Monate. Und gerade in den etablierten Medien wird jeder Bericht über Twitter und Co. mit dem schadenfrohen Hinweis verbunden, funktionierende Geschäftsmodelle seien nicht in Sicht.
Das mag stimmen. Und dennoch: in einer Zeit, in der die Geschäftsmodelle der Automobilindustrie, der Druckereien und der klassischen Printverleger auch nicht gerade vor Kraft strotzen, lohnt es sich, den Blick vom jeweiligen Unternehmen ab- und dem zugrunde liegenden Prinzip zuzuwenden. Denn nicht die Kapitalisierung einzelner Networks wird die Entwicklung der nächsten Zeit dominieren, sondern die Monetarisierung ihres Prinzips. Beitrag lesen
Stargezwitscher - TwitVIP sammelt VIP-Getwitter
Twitter ist das Medium für Zwischendurch, der kleine Brainsnack für alle, mit einer Aufmerksamkeitsspanne unter zehn Sekunden. Jeder erfährt, was ich gerade tue. Aber nicht jeder will das wissen.
Mit TwitVIP ist jetzt ein Service online, der die Aufmerksamkeit endlich wieder denen zuteil werden lässt, die sie auch wirklich verdienen: den Stars, den VIPs, den wirklich Wichtigen.
Du bist Herausgeber - Facebooks neue Startseite
Noch ist sie nicht online, aber sie wird schon intensiv diskutiert. Aber was genau beginnt mit der neuen Facebook Startseite?
Die neue Startseite zeigt, dass Facebook sich zum paradigmatischen Medium der Inspirationsgesellschaft entwickelt. Hier läuft zusammen, was im Mitmach-Netz laufen soll. Beitrag lesen
sfeed - das Einkaufsgezwitscher
Können soziale Netzwerke Vertriebsplattformen werden? Nun, die Menschen sind da, der Marktplatz füllt sich, aber die Stände fehlen. Noch weiß niemand so richtig, ob, was und wie die Menschen in sozialen Netzwerken einkaufen wollen. Ein neuer Versuch startet gerade. sfeed - der shopping microblog, der aus Twitterfreunden Shopping-Freunde macht. Aufmerksam gemacht auf dieses neue Mitglied der Inspirationsgesellschaft hat mich - selbstverständlich - ein Tweet. Dank an CemB
sfeed setzt auf die Inspirationskraft der Twitter-Nutzer und schafft so eine persönliche Navigation durch die unendlichen Weiten der online verfügbaren Produkte. Jeder kann jedes Produkt bookmarken und damit seinen Followern empfehlen. Ein vernetzter Einkaufszettel entsteht, Produkte erscheinen in neuen von Usern generierten Kontexten. Beitrag lesen
Content ist King, Rezeption ist King-Kong
Das Geld steckt im Gerät – Wie über verbesserte Rezeptionsgeräte mit Inhalten Geld verdient werden kann. Oder: der iPod jetzt auch als Buch.
Neue Hoffnung keimt in den Medienhäusern. Ein oft gewünschter Wunsch soll jetzt doch noch Wirklichkeit werden. Paid Content kommt - vielleicht. Interessant dabei: nicht eine Veränderung der Inhalte oder neue Ideen der Verlagshäuser sind der Grund für den Optimismus. Ein neues Endgerät sorgt für den aktuellen Silberstreifen am dunklen Horizont der Verlagsbranche. Amazons mobiles Lesegrät Kindle Version 2 soll heute in den USA präsentiert werden.
Mit ihm, so die Hoffnung, werde sich auch die Bereitschaft durchsetzen, für die lesbaren Inhalte zu bezahlen, wie Alexander Becker für meedia.de schreibt.
Inspiration von der DLD 09
Die digitalen Elite in München – fasziniert von Obama, frustriert von der Krise, connected über Twitter
Drei Tage in München, ein paar Tage vor Davos. Die DLD-Conference, Burdas Top-Event verfolgt die aktuellen digitalen Entwicklungen weltweit und setzte auf große Namen und große Themen.
Die Grundstimmung war heterogen, irgendwo zwischen einem recht altmodisch wirkenden Blog-Enthusiasmus, der ständige Suche nach Monetariserungsmöglichkeiten und der Hoffnung von VCs und anderen im digitalem Winterschlaf die Krise zu überleben. Alle haben getwittert, alle waren erleichtert, dass Obama da ist und alle sind sicher, dass die Krise bleibt.
Jetzt und in den nächsten Tagen gibt es hier die Highlights aus der Sicht der Inspirationsgesellschaft:
Inspiration mit Leib und Seele: Julia Allison stellt Nonsociety vor. Ein Blog aus New York, eine Art multimediales Sex and the City von drei Freundinnen. Live gebloggt wird das eigene Leben zum einzigen Lebensinhalt. Wir vermuten das war bei den dreien auch vor Start des Blogs schon so. Insofern ist alles sehr authentisch.
Das Motto lautet WE HOPE WE INSPIRE YOU TO LIVE DIFFERENTLY. Und das wöchentliche Video-Magazin heißt TMI, too much information. Auch hier zeigt sich: Information ist überall, Inspiration ist alles.
Paid content vs. paid contact - über die Monetarisierungstrategien von Verlagen im Netz
Verlage haben es schwer: Ihre Inhalte sind überall, aber nur wenn sie auf Papier erscheinen, ist noch jemand bereit dafür zu bezahlen. Kein Wunder also, dass die Paid-Content-Debatte immer wieder neu geführt wird. Wie kann man jemand dazu bringen, für etwas zu bezahlen, das er über Jahre gratis bekommen hat? Kann man es ihm einfach wegnehmen und dann neu arrangiert verkaufen? Kann man es einfach aufwerten und sagen, das ist jetzt mehr Wert, und musst du mir das jetzt bezahlen? Schwierig, denn der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Die Rezeption entscheidet. Was umsonst war, soll umsonst bleiben. Selbst wenn die Inhalte schlechter würden, weil die guten Artikel zu Premium-Contet umetikettiert werden, die meisten werden nicht bezahlen, sondern im Netz weiter nur lesen, was es umsonst gibt.
Verlage sind also auf der Suche nach alternativen Stratgien zur Monetarisierung ihrer Inhalte und Kompetenzen. Schaut man sich an, was Medienhäuser in den letzten Jahren offline gemacht haben, entdeckt man einen interessanten und viel versprechenden Suchpfad. Die Buch-, DVD- und CD-Reihen von Süddeutsche, SPIEGEL, Brigitte und allen anderen nutzen die Inhaltskompetenz der jeweiligen Medienmarken übertragen Sie auf auf ein neues Angebot. Und verdienen damit Geld. Soweit so gut.
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Sinnstiftung durch gegenseitige Inspiration. Marino Degano zeichnet nach, wie die vier Evangelien entstanden.