Du bist Herausgeber - Facebooks neue Startseite

Noch ist sie nicht online, aber sie wird schon intensiv diskutiert. Aber was genau beginnt mit der neuen Facebook Startseite?

Die neue Startseite zeigt, dass Facebook sich zum paradigmatischen Medium der Inspirationsgesellschaft entwickelt. Hier läuft zusammen, was im Mitmach-Netz laufen soll. Beitrag lesen

Buch sucht Autor. Und findet den SPIEGEL

3. March 2009
Buch sucht Autor
1 Kommentar 

So schnell kann’s gehen. Seit dem 23. Januar suchten wir in unserer Rubrik “Buch sucht Autor” Autoren für das Buch: Viele Freunde, wenig Freundschaft?

Thema: Über das Private im Zeitalter seiner digitalen Reproduzierbarkeit. Wie sehr verändern die sozialen Medien unser Gefühl für das Private und das Öffentliche? Und wenn ja, wäre das schlimm?

Und am 2. März erscheint der SPIEGEL so: Beitrag lesen

Unter Freunden - das Private, das Öffentliche und das Juristische

Alle reden miteinander und dabei vor allem übereinander. Soziale Netzwerke sind Vetriebsplattformen für kleine (Twitter) und große (Blogs) Aufmerksamkeiten unter Freuden. Und Freundschaft lebt von unausgesprochenen, gerade deswegen besonders wichtigen Regeln. Aktuell definieren sich diese Regeln im freien Diskurs. Wir können live beobachten, wie sich in der Inspirationsgesellschaft die Grenzen etablieren, die das sozial Erwünschte von sozial Unerwünschten trennen.

Da gibt es den dezenten Hinweis auf dem Facebook-Profil, man solle gefälligst keine Eigenwerbung betreiben.

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Oder auf meedia erscheint ein von Stefan Winterbauer zusammengestellter Katalog zum Thema: Wie twittere ich korrekt? Beitrag lesen

sfeed - das Einkaufsgezwitscher

Können soziale Netzwerke Vertriebsplattformen werden? Nun, die Menschen sind da, der Marktplatz füllt sich, aber die Stände fehlen. Noch weiß niemand so richtig, ob, was und wie die Menschen in sozialen Netzwerken einkaufen wollen. Ein neuer Versuch startet gerade. sfeed - der shopping microblog, der aus Twitterfreunden Shopping-Freunde macht. Aufmerksam gemacht auf dieses neue Mitglied der Inspirationsgesellschaft hat mich - selbstverständlich - ein Tweet. Dank an CemB

sfeed setzt auf die Inspirationskraft der Twitter-Nutzer und schafft so eine persönliche Navigation durch die unendlichen Weiten der online verfügbaren Produkte. Jeder kann jedes Produkt bookmarken und damit seinen Followern empfehlen. Ein vernetzter Einkaufszettel entsteht, Produkte erscheinen in neuen von Usern generierten Kontexten. Beitrag lesen

Was inspiriert Brigitte Huber?

5de840c6aaWir fragten. Und Brigitte Huber, Chefredakteurin Neue Medien und Stellvertreterin des Chefredakteurs bei Brigitte antwortete. Und das, obwohl der Relaunch von Brigitte.de gerade gestern erst fertig geworden ist.

 

Die Antworten zeigen, dass die Brigitte weiß, wie die Inspirationsgesellschaft funktioniert.

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Customer Participation Management, CParM - Marketing in der Inspirationsgesellschaft

11. January 2009
CParM, Demokratie, Konsum
3 Kommentare 

Wenn Marx schon vom deutschen Finanzminister zitiert wird, dann auch von uns: Ein Gespenst geht um in der Shopping Mall: Der mitmachende, mitdenkende und mitentscheidende Konsument ist da. Das Mitmach-Internet hat den Einflussbereich der Käufer weit vor die Kassenzone verlegt. Bewerten, Empfehlen, Kommentieren, Verändern und Kombinieren - diese in sozialen Netzwerken und Verbraucher-Foren geübten Verhaltensweisen werden auch das offline-shopping verändern. Warum sollte ich im Einkaufszentrum etwas kaufen, von dem mir online abgeraten wurde?

Der Prosumer wird zur relevanten Größe im Marketing. Er - und in Zukunft vor allem: sie - entscheidet nicht erst im virtuellen oder realen Warenkorb über den Erfolg von Produkten und Dienstleistungen. Der informierte Konsument wird zum allgegenwärtigen Vertriebspartner. Gewollt oder ungewollt - man wird ihn Ernst nehmen müssen.
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