Sind wir alle Human Spam?

Wird die Welt zum Strukturvertrieb? Feiern wir alle eine große Tupper-Party? Die Antwort ist –  ja.


Twitter-Queen Demi Moore und Californication-Dad David Duchovny in „The Joneses“. Sieht so die Zukunft aus? Bitte nicht.

Hier mein Artikel dazu aus der Welt von heute, 28. April 2010 und eine schöne Ergänzung bei off_the_record.

Benimm dich, mein Freund!

Wie benehme ich mich in sozial vernetzten Zeiten, was ist erlaubt und – viel wichtiger noch – was ist beliebt auf Facebook, Twitter und Co? Die Inspirationsgesellschaft aus Freunden, Followern und Verfolgten beschäftigt sich mit sich selbst auf Suche nach Regeln für die digitale Nachbarschaft. Peter Glaser stellt auf seinem Stuttgarter Zeitung Blog gleich zehn mal zehn Gebote der digitalen Welt vor und erkennt zurecht:

Kaum ein Bereich ist so sehr von Umbrüchen und Veränderungen erfaßt wie die Computer- und Netzwelt. Und nirgendwo scheint aber auch die Sehnsucht nach einer Ordnung in Form von jeweils zehn fundamentalen Regeln so stark zu sein wie in der digitalen Welt.

Die amerikanische Ausgabe der GQ listet auf, wer auf Facebook mehr Feind als Freund ist. “18 People you’re scared of on Facebook”. Schön anschaulich mit Ausschnitten aus fiktiven Streams.bildschirmfoto-2010-01-25-um-091544

Recht lustig und durchaus mit Wiedererkennungseffekt. Beitrag lesen

Unter Freunden - das Private, das Öffentliche und das Juristische. Noch ein Nachtrag.

Wie benehme ich mich unter Freunden, wenn die gar keine Freunde sind?

Als Antwort auf diese in sozial vernetzten Zeiten immer dringlicher werdende Frage stellt meedia.de 10 REGELN FÜR DEN UMGANG MIT DEN GESCHWÄTZIGEN NETZWERKEN auf. Überschrift “Job & Social Networks: Die größten Fallen”. Was darf ich, was darf ich nicht? Und vor allem, was habe ich zu befürchten, wenn ich es doch tue?

Im Kern geht es bei allen Überlegungen dieser Art um die Folgen totaler, freiwilliger Transparenz in einer Welt in der das Öffentliche und das Private, die Arbeit und die Freizeit, das Büro und das Zuhause ineinander übergehen und ununterscheidbar werden. Beitrag lesen

Fragen über Fragen. Und jetzt auch Antworten. Neue Suchmaschinen, Teil 3: hunch.com

Hunch.com ist da, Wolfram|Alpha startet am kommenden Montag und eyeplorer ist gerade für den Deutschen Multimedia Award nominiert worden. Drei neue Suchmaschinen mit unterschiedlichen Ansätzen aber dem gemeinsamen Ziel, das Suchen und Finden im Internet menschlicher wirken zu lassen. Und jetzt hat Twitter auch noch angekündigt, TwitterSearch werde in Zukunft nicht nur Twitter in Echtzeit, sondern auch das ganze Internet in Realtime durchsuchen.

Bei allen geht es darum, Information in Inspiration zu verwandeln. In dieser kleinen Serie wollen wir beschreiben, was diese aktuellen Versuche, dem semantischen Netz näher zu kommen, für  den eCommerce-bedeuten könnten. Denn Shopping ist ja eine ganz besondere Form von “Suchen und Finden”. Nach eyeplorer und wolfram|alpha folgt heute hunch.com.

Hunch liefert Antworten –  indem ständig Fragen gestellt werden. bild-5 Beitrag lesen

Freunde oder Formeln - Wer hat die besseren Antworten? Neue Suchmaschinen Teil 2: Wolfram|Alpha

Hunch.com ist da, Wolfram|Alpha kommt im Mai, und eyeplorer kann man auch schon ausprobieren. Drei neue Suchmaschinen mit unterschiedlichen Ansätzen aber dem gemeinsamen Ziel, das Suchen und Finden im Internet menschlicher wirken zu lassen.

In dieser kleinen Reihe schauen wir nach interessanten Anregungen für einen ganz besonderen Fall von Suchen und Finden – fürs Shopping. Eyeplorer hatten wir letztes Mal betrachtet, jetzt geht es um Wolfram|Alpha.

Wolfram|Alpha kann man noch nicht ausprobieren, aber es wird schon viel drüber geschrieben. Das Handelsblatt kündigt die mögliche, Markt durchdringende Erschütterung in wenig zurückhaltenden Worten an: Beitrag lesen

Und es geht doch! Die Monetarisierung sozialer Prinzipien.

Twitter ist toll, aber verdient kein Geld. Facebook ist noch toller, verdient aber auch kein Geld. Soziale Netzwerke sind das Thema der letzten Wochen und Monate. Und gerade in den etablierten Medien wird jeder Bericht über Twitter und Co. mit dem schadenfrohen Hinweis verbunden, funktionierende Geschäftsmodelle seien nicht in Sicht.

Das mag stimmen. Und dennoch: in einer Zeit, in der die Geschäftsmodelle der Automobilindustrie, der Druckereien und der klassischen Printverleger auch nicht gerade vor Kraft strotzen, lohnt es sich, den Blick vom jeweiligen Unternehmen ab- und dem zugrunde liegenden Prinzip zuzuwenden. Denn nicht die Kapitalisierung einzelner Networks wird die Entwicklung der nächsten Zeit dominieren, sondern die Monetarisierung ihres Prinzips. Beitrag lesen

Stargezwitscher - TwitVIP sammelt VIP-Getwitter

Twitter ist das Medium für Zwischendurch, der kleine Brainsnack für alle, mit einer Aufmerksamkeitsspanne unter zehn Sekunden. Jeder erfährt, was ich gerade tue. Aber nicht jeder will das wissen.

Mit TwitVIP ist jetzt ein Service online, der die Aufmerksamkeit endlich wieder denen zuteil werden lässt, die sie auch wirklich verdienen: den Stars, den VIPs, den wirklich Wichtigen.

bild-5 Beitrag lesen

Unter Freunden - das Private, das Öffentliche und das Juristische

Alle reden miteinander und dabei vor allem übereinander. Soziale Netzwerke sind Vetriebsplattformen für kleine (Twitter) und große (Blogs) Aufmerksamkeiten unter Freuden. Und Freundschaft lebt von unausgesprochenen, gerade deswegen besonders wichtigen Regeln. Aktuell definieren sich diese Regeln im freien Diskurs. Wir können live beobachten, wie sich in der Inspirationsgesellschaft die Grenzen etablieren, die das sozial Erwünschte von sozial Unerwünschten trennen.

Da gibt es den dezenten Hinweis auf dem Facebook-Profil, man solle gefälligst keine Eigenwerbung betreiben.

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Oder auf meedia erscheint ein von Stefan Winterbauer zusammengestellter Katalog zum Thema: Wie twittere ich korrekt? Beitrag lesen

sfeed - das Einkaufsgezwitscher

Können soziale Netzwerke Vertriebsplattformen werden? Nun, die Menschen sind da, der Marktplatz füllt sich, aber die Stände fehlen. Noch weiß niemand so richtig, ob, was und wie die Menschen in sozialen Netzwerken einkaufen wollen. Ein neuer Versuch startet gerade. sfeed - der shopping microblog, der aus Twitterfreunden Shopping-Freunde macht. Aufmerksam gemacht auf dieses neue Mitglied der Inspirationsgesellschaft hat mich - selbstverständlich - ein Tweet. Dank an CemB

sfeed setzt auf die Inspirationskraft der Twitter-Nutzer und schafft so eine persönliche Navigation durch die unendlichen Weiten der online verfügbaren Produkte. Jeder kann jedes Produkt bookmarken und damit seinen Followern empfehlen. Ein vernetzter Einkaufszettel entsteht, Produkte erscheinen in neuen von Usern generierten Kontexten. Beitrag lesen

Plinky fragt inspierend

23. January 2009
Inspiration
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logo_smallPlinky is here - vom Timing hätte es kaum besser sein können, schließlich liefert Pinky gleich ein wunderbares Beispiel dafür, wie leicht Inspirationen geliefert werden können und wie spanned es sein kann, wenn man Usern Impulse gibt.

Plinky wurde u.a. von Jason Shellen entwickelt, der bereits bei der Entwicklung von Blogger.com beteiligt war und dann federführend für die Entwicklung von Google Reader verantwortlich war. Plinky löst das klassische Problem, das man beim Schreiben hat. Worüber soll ich was schreiben? Was ist es, was mich jetzt gerade interessieren könnte? Worüber mag ich schreiben?

Plinky stellt liefert jeden Tag eine Aufforderung zum Beantworten, Prompt genannt. Das reicht von “Name three songs you’d put on a road trip mix tape.” über “What industry ushered you into the workforce?” bis zu “Name three overplayed songs that you love anyway.” Das sind alles Themen, die man mal eben aufgreifen kann, aber auch ein klein wenig zum Nachdenken anregen, aber inbesondere die Antworten der anderen User dürften dann wieder inspirierend wirken. Die erstellten Inhalte kann man dann in sein Blog stellen oder twittern, bei Facebook sharen oder was einem sonst noch so einfallen mag.